Quarantine Nights

Am Anfang der Quarantäne bin ich oft mit meinem Fahrrad durch Köln, die umliegenden Wälder und Seen gefahren. Die Nächte waren warm und es war wunderbar durch die schwüle Abendluft zu fahren, an den Hochhäusern vorbei die sich im warmen Licht der untergehenden Sonne zu baden schienen. Je länger man fährt umso mehr werden die Hochhäuser zu kleinen Dörfern und nach einiger Zeit erreicht man den Wald und die Seen. Nach einigem erkunden fand ich einen netten Ort um den Sonnenuntergang zu beobachten. Das waren die ruhigen Momente, die Stadt lag hinter mir mit ihren Geräuschen, Gerüchen und Menschen. Wenn ich mich auf den Rückweg machte war die Sonne lange untergegangen, aber ihre Warme strahlte mir von der asphaltierten Straße entgegen und ihr orangenes Licht wurde durch das orangene Licht der Straßenlaternen ersetzt.